Das Shockin' City Tattoo & Piercing Studio ist ein familiengeführtes Studio in Wien, das 1990 von Waldemar Wahn gegründet wurde, als Tätowieren noch weitgehend im Underground stattfand, und das von Bad Ischl in größere Räumlichkeiten in der Burggasse 63 verlegt wurde, um mehr Platz für Ölgemälde, Skulpturen und hohe Hygienestandards zu schaffen. 2007 übernahm seine Tochter, die Künstlerin Osa Wahn, die Geschäftsführung und führt das Studio seither als erfolgreiches Atelier und Galerie weiter. Das Studio bietet zudem professionelle Tattookurse und zusätzliche Praktika für Kursabsolvent:innen an.
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Ohne Dipl. Ing. Andrzej geht im Studio gar nichts. Der Studiotechniker hat ein goldenes Händchen in allen möglichen technischen Bereichen. Er macht alles, was kaputtgeht, wieder startklar, egal ob es sich um den Computer, die Beleuchtung, eine abgebrochene Schraube, ein defektes Netzgerät oder eine Tattoomaschine handelt, und er arbeitet auch an Projekten, die Verbesserungen und Weiterentwicklungen in der tätowierbezogenen Technik ermöglichen. Außerdem betreibt er ein Tattoo-Supplies-Geschäft, das zahlreiche Tätowierer sowie Personen beliefert, die es gerne lernen möchten.
Fili ist die kleine süße Zuckermaus, die das Studio unsicher macht, die supreme overlady und zukünftige Hoffnung der Welt und der Tattooszene.
Die derzeitige Studiobesitzerin Osa Wahn ist eine großartige und vielbegehrte Künstlerin, was die langen Wartezeiten auf ein Tattootermin bei ihr nur bestätigen. Ihr Talent hat sie von ihrem Vater und Mentor, Waldemar Wahn, vererbt bekommen, und unter seinem Auge hat sie schon seit ihren frühesten Jahren das Tätowieren als bildende Kunst ausüben dürfen, das heißt ganz ohne Katalogmuster und Vorlagen zu verwenden.
Der Studiogründer und ehemalige Studiobesitzer Waldemar Wahn, auch Waldi genannt, beschäftigt sich abgesehen vom Tätowieren hauptsächlich mit der Erschaffung von Kunstobjekten unterschiedlicher Art, wie Metallskulpturen, Architektur und Inneneinrichtung sowie Ölmalerei. Dieser vielseitige Künstler ist einer der wenigen Tattoo-Pioniere Österreichs, der bereits am Ende der 1980er Jahre seine Erfahrungen mit Tätowieren gemacht hat. Im Gegensatz zu den meisten Tätowierern hat er nie nach fixen Vorlagen gearbeitet, sondern immer Einzelstücke angefertigt, die an den Körper, die Muskulatur und die Bewegung angepasst waren, tätowiert heute am liebsten Leute aus seinem engsten Freundeskreis und lässt von der konsumverpesteten Welt so wenig an sich heran, wie es nur geht.